Weltgebetstag ruft noch immer die Menschen zur Gemeinschaft auf

veröffentlicht 10.03.2026, Evangelische Kirchengemeinde Rödermark

Ökumenischer Vorbereitungskreis berichtet vom Leben der Frauen in Nigeria

Dreimal so groß wie Deutschland, mit 230 Millionen überwiegend jüngeren Einwohnern – das ist Nigeria, das Land, dessen Frauen in diesem Jahr die Gottesdienstordnung des Weltgebetstages erstellt haben und darin über ihr Leben berichten. In Rödermark hatte sich auch diesmal ein ökumenischer Vorbereitungskreis aus sieben Frauen des Themas angenommen und brachte es in der Petruskirche am weltweiten Weltgebetstag vor die rund 70 Gottesdienstbesucher. „Nigeria – kommt, bringt eure Last!“ Lasten – das sind gerade in diesem Land überwiegend Sorgen wegen Armut, wegen Angst vor Verschleppung, wegen schlechter Lebensaussichten, wegen einer Ausbeutung der Natur, wie an vier Schicksalen gezeigt wurde. Doch die Nigerianerinnen leben in ihrem Glauben, wie gerade die Lieder bewiesen, mit denen ein großer Instrumentalkreis den Gottesdienst bereicherte: „God is so good!“ Sie vertrauen darauf, dass sie ihre Lasten bei Gott ablegen können. 

Um Frauen weltweit zumindest finanziell helfen zu können, sammelten auch die in bunte Tücher gewandeten Frauen in Urberach Spenden für eine Organisation gegen islamistischen Terror – die Weltgebetstagsorganisation unterstützt mit ihren Kollekten aus den an diesem Tag über den ganzen Globus stattfindenden Gottesdiensten über 100 Projekte weltweit. Darüber konnten sich die Besucher nach dem Gottesdienst im Gemeindesaal noch austauschen – traditionell bei leckeren kleinen Speisen nach nigerianischen Rezepten, vom Team gekocht und von weiteren Helfern in der Küche vorbereitet: köstliche Erdnusssuppe, duftende Reisgerichte mit so klingenden Namen wie Shuku Shuku, Obe Ata oder Puff Puff, einem köstlichen süßen Gebäck. Zur Begrüßung gabs für alle den landestypischen erfrischenden Durstlöscher „Chapman“, einen Fruchtsaft-Cocktail, - nur die sich ebenfalls hier treffende und am Gottesdienst teilnehmende Fastengruppe freute sich mehr über den heißen Tee. 

Christine Ziesecke

 

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